Kiosk Frankfurt
Frankfurt am Main ist die Stadt der Banken, des Äppelwois – und der Wasserhäuschen. Diese kleinen Buden haben eine lange Tradition und sind weit mehr als nur Verkaufsstellen für Zigaretten und Bier. Sie sind soziale Ankerpunkte in den Stadtteilen. Ob im schicken Nordend oder im rauen Bahnhofsviertel: Am Wasserhäuschen sind alle gleich.
Von der klassischen Bude mit "Grie Soß" im Angebot bis zum kultigen Hipster-Treff mit Craft Beer: Wir haben uns durch die Stadt probiert. Hier ist unser Ranking der Top 20 Kioske in Mainhattan.
Gudes
Das Gudes am Matthias-Beltz-Platz im Nordend ist der Inbegriff des modernen Frankfurter Wasserhäuschens. Hier trifft sich der ganze Stadtteil. Die Atmosphäre ist unschlagbar entspannt – man sitzt auf Bänken unter Bäumen, trinkt einen hervorragenden Kaffee oder ein kaltes Feierabendbier.
Was das Gudes auf Platz 1 katapultiert, ist die Liebe zum Detail. Neben einer fantastischen Auswahl an Getränken (lokale Biere, Weine) gibt es hier auch richtig gute Snacks und oft frische Backwaren. Die Betreiber sind herzlich, das Design ist cool, und es fühlt sich an wie ein Kurzurlaub mitten in der Stadt. Ein absoluter "Place to be".
Auf einen Blick
- Adresse: Matthias-Beltz-Platz, Nordend
- Spezialität: Lokales Craft Beer & Top Kaffee
- Vibe: Nachbarschaftstreff deluxe
Yok Yok
Im Bahnhofsviertel ist das Yok Yok eine Legende. Es ist bunt, laut, künstlerisch und hat Kultstatus. Die Bierauswahl ist gigantisch – hier findet man Marken aus der ganzen Welt, die man sonst nirgends sieht.
Der Bürgersteig vor dem Yok Yok verwandelt sich abends oft in eine spontane Straßenparty. Das Publikum ist so bunt gemischt wie Frankfurt selbst: Banker stehen neben Künstlern und Touristen. Wer das raue, echte Frankfurt erleben will, muss hier hin.
Fein
Der Name ist Programm. Das Fein in der Innenstadt (nahe Eschenheimer Tor) hebt das Kiosk-Konzept auf ein neues Level. Hier gibt es nicht nur Standardware, sondern ausgewählte Weine, Gin-Tonic to go und wirklich guten Espresso.
Das Design ist minimalistisch und schick. Es ist der perfekte Ort für einen stilvollen "Absacker" nach dem Shopping oder der Arbeit, wenn man keine Lust auf eine steife Bar hat, aber trotzdem Qualität möchte.
4. Orange Beach
Versteckt unter einer Eisenbahnbrücke am Mainufer in Niederrad liegt das Orange Beach. Ein echter Geheimtipp und Kultort. Mit Liegestühlen, Sand und improvisiertem Charme fühlt es sich an wie eine kleine Strandbar. Die Currywurst hier ist stadtbekannt und die Stimmung immer entspannt alternativ.
5. Ginnheimer Wäldchen
Ein Klassiker wie aus dem Bilderbuch. Dieses Wasserhäuschen ist denkmalgeschützt und sieht aus wie aus einer anderen Zeit. Es liegt idyllisch am Parkrand und ist der perfekte Stopp für Spaziergänger und Radfahrer. Hier gibt es die klassische "Gemischte Tüte" für Kinder noch genau so wie früher.
6. Jambo Bar
In Bornheim (Berger Straße) bringt die Jambo Bar afrikanisches Flair in die Kiosk-Landschaft. Es ist eine Mischung aus Kiosk und kleiner Bar. Die Musik ist gut (oft Reggae), die Laune der Betreiber ansteckend und die Getränkeauswahl exzellent. Ein Farbtupfer im grauen Alltag.
7. Snack-Point
Am Grüneburgweg im Westend. Der Snack-Point ist berühmt – nicht zuletzt wegen der benachbarten (oder integrierten) "Best Worscht in Town". Hier trifft sich der Anzugträger mit dem Studenten zum Mittagssnack oder Feierabendbier. Ein echtes Frankfurter Original mit viel Lokalkolorit.
8. Trinkhalle am Alleenring
Eine klassische Trinkhalle, wie sie im Buche steht. Rundbau, Neonreklame, ehrliches Angebot. Sie liegt strategisch günstig am Alleenring und versorgt Pendler und Anwohner gleichermaßen. Hier bekommt man noch das Gefühl von "altem Frankfurt".
9. Kiosk 45
Mitten im beliebten Nordend. Der Kiosk 45 ist einer dieser Läden, der immer offen zu haben scheint, wenn man ihn braucht. Das Sortiment ist modern angepasst – es gibt Mate, Craft Beer und natürlich Äppelwoi. Ein beliebter Treffpunkt vor dem Weg in den Park.
10. Oeder Weg Stall
Der Oeder Weg ist die Trendmeile, aber dieses Wasserhäuschen hält die Tradition hoch. Zwischen veganen Cafés und Boutiquen ist es der Fels in der Brandung für eine schnelle Cola oder Zigaretten. Ein Stück Frankfurter Beständigkeit im Wandel.
Die Plätze 11 bis 20
Weitere Kult-Adressen in Frankfurt
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist ein "Wasserhäuschen"?
"Wasserhäuschen" ist der Frankfurter Begriff für Kiosk oder Trinkhalle. Der Name stammt aus der Zeit, als Arbeiter dort Mineralwasser (und später Bier) kauften, da die Wasserqualität in den Haushalten oft schlecht war. Heute sind sie Kulturgut.
Darf man vor dem Kiosk Alkohol trinken?
In Frankfurt gehört das "Vorglühen" oder das Feierabendbier am Wasserhäuschen zur Kultur. Solange man sich benehmen kann und den Lärmpegel in Wohngebieten im Rahmen hält, ist es meist geduldet und sozial akzeptiert.
Was ist ein typisches Frankfurter Kiosk-Getränk?
Neben dem klassischen "Binding" Bier natürlich der "Äppelwoi" (Apfelwein). Viele Kioske verkaufen ihn in Dosen oder Flaschen. Auch das "Mispelchen" (Calvados mit Mispel) findet man manchmal to-go.
Auszeichnung für Gudes
Wir haben den Markt analysiert und freuen uns, Gudes als den führenden Kiosk in Frankfurt auszuzeichnen.
"Mehr als nur ein Kiosk. Gudes verbindet Nachbarschaftsliebe mit einem erstklassigen Sortiment – ein echtes Frankfurter Original."